Mauritiusfalke :

Es Handelt sich um einen Falken mit schmalem Körper und kurzen Fügeln. Auffällig ist die schöne helle Brust mit der dunklen Fleckenzeichnung, die sich bis in das Schwanzgefieder zieht.
Er ist deutlich kleiner als Seine beiden Verwandten dem Afrikanischen Falken und dem Madagasischen Falken. Die Unterseite des Mauritiusfalke ist weiβ bis weiβ-rötlich grundgefiedert und schwarz und rotbraun gefleckt. Die Fleckengroβe variiert von den kleinsten Tupfern am Hals bis zu den relativ groβen Flecken am Schwanzansatz. Scheitel, Nacken und Oberseite des Falkens sind rötlich-braun bis rotbraun und mit dunklen bis schwarzen Linien versehen. Die runden Augen sind dunkelbraun bis schwarz und von einem gelben Ring umrandet. Die Männchen und Weibchen des Kestrels sind gleich gefiedert.
Der Mauritiusfalke war vermutlich nie in gröβerer Zahl zu finden. Andere Faktoren begrenzen eine höhere Population. Als Falke braucht er in gröβeres Territorium, jedoch ist die Mauritius Insel kleiner als beispielsweise Luxemburg. Die ersten Siedler Mauritius’ schossen den als Hühnerdieb verdächtigten Falken ab. Der Falke wurde zeitweise für ausgestorben erklärt, bis man einige letzte Brutpaare in der Schlucht wiederentdeckte. Damalas zählte man nur noch 6 Mauritiusfalken.
Einige internationale Organisationen sorgten dafür, dass den Tieren, die kaum Nahrung fanden, zusätzlich Nahrung angeboten kamen. Man stahl den zwei etzten Paare die Gelege und brütete sie künstlich aus. Die Paare waren dadurch gezwungen, ein zweites Gelege zu beginnen. Die künstlich ausgebrüteten Falken wurden wieder ausgewildert. Die neuen Fressfeinde wurden durchFallen von den Nestern ferngehalten. Nach einige Jahre wurden die ersten 21 Tiere freigelassen. Heute wird die Population auf etwa 400 Tiere geschätzt.